Ich bin ein grosser Fan von Albanien geworden – ein Traum. Kruja, Gjirokastra und Berat sind sehr sehenswert, auch die kurzen Aufenthalte in den Küstenstädten waren nice. Am besten waren die aktiven Erlebnisse: Olivenöl, die Bauernfamilie Koçi (ich konnte mit ihnen Griechisch sprechen, mein Albanisch ist leider noch beschränkt. Das war sehr interessant, da es einen persönlicheren Austausch schafft), die Muscheln und das Wine-Tasting. Negativ war gar nichts. Ich bin evtl. nicht der allergrösste Antike-Fan (Butrint, Appolonia), das war aber trotzdem eine gute Abwechslung und interessant. Ich war positiv überrascht von den Strassen/ der Infrastruktur, selbst den eng bebauten Hafenstädten. Die Riviera in Himara hat mich umgehauen, das hatte ich so nicht auf dem Radar und ich werde dorthin zurückkehren. Der Rest der Gruppe war wie erwartet einiges älter als ich, aber wir wurden eine schöne kleine Familie und hatten es sehr gut miteinander.
Das Reiseprogramm war gut getaktet, es gab immer wieder kleinere Pausen, und man will ja schliesslich möglichst viel sehen. Ich wäre gerne noch eine Nacht in Dhermi oder Jale geblieben. Das kann ich aber auch beim nächsten Mal.
In den Restaurants waren mir anfänglich die Portionen etwas zu gross oder ich benötige nicht zwingend Mittag- und Abendessen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran. Das Essen war ohnehin jedes Mal sehr schmackhaft, sicherlich ein Highlight. Das Restaurant in Uji i Ftohte war kulinarisch absolut fantastisch. Der Service war dort und in Vlora etwas holprig und unerfahren, aber das kann ich verzeihen, das waren wohl frisch rekrutierte Leute. Die Mitarbeiter in den Restaurants und Hotels generell waren aber alle sehr nett und freundlich. Das Essen mit der Familie Koçi war ein Highlight, hat mich an meine Zeit in Georgien erinnert.












