Die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen haben uns super gefallen. Auch wenn oftmals eine Sprachbarriere bestand, mit Englisch und Italienisch – oder dann mit Händen & Füssen konnten wir immer ein bisschen kommunizieren. Auch die Natur hat uns überrascht, uns war nicht bewusst, wie grün und vielfältig die Landschaft ist. Wir kennen es z.B. von Italien im September schon sehr ausgetrocknet und braun, was durch die grossen Wassermassen in Albanien ganz anders ist.
Der einzige Wermutstropfen ist das Thema Abfall. Im Zagoriatal konnten wir es noch so halbwegs nachvollziehen, da da ja auch überhaupt keine Infrastruktur (Müllabfuhr) besteht. Aber in Ksamil hat uns wirklich der Schlag getroffen. Es ist wirklich nicht nachvollziehbar und extrem schade, dass gerade mit der Natur, was ja auch Grundlage für den Tourismus ist, so achtlos umgegangen wird.
Für uns war das Programm optimal, Highlight war definitiv die Wanderung im Zagoria-Tal. Durch die Übernachtungen in den Guesthouses haben wir auch eindrückliche Einblicke in das Leben der lokalen Bevölkerung bekommen. Wir hatten auch überall genügend Zeit, fühlten uns nicht gestresst oder so. Im Nachhinein würden wir vermutlich nicht mehr nach Ksamil gehen. Das Wasser war sehr schön, aber nach den ruhigen Tagen im Zagoria-Tal waren wir schon etwas überfordert und das entspricht uns nicht. Wenn es am Ionischen Meer noch kleinere Orte gibt, würden wir das definitiv bevorzugen.
Die meisten Unterkünfte waren familiengeführt, was uns sehr entsprochen hat und auch einen anderen Charme hat, als in einer grossen Hotel-Kette untergebracht zu werden. Zudem waren alle Unterkünfte sehr zentral gelegen und sauber. Highlight waren definitiv die Unterkunft in Leuse und die letzte in Kallmi. Einzig das Zimmer in Gjirokastra war schon etwas in die Jahre gekommen. Bei den Unterkünften im Zagoria-Tal hat es auch mit dem veganen Essen super geklappt, mein Notvorrat an Trekkingmahlzeiten habe ich wieder mit nach Hause genommen.
Die Reise war sehr eindrücklich und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Zudem hoffen wir, dass die Entwicklungen in Albanien mit dem wachsenden Tourismus Schritt halten können und die notwendigen Massnahmen wirkungsvoll sind. Gerne empfehlen wir eine Organisation durch euch weiter, wir waren wirklich rundum super zufrieden mit allen Aspekten.












